Abschied von meiner Hunde-/Menschen-Mama

 

Also - ich bin ja eine Shiba-Inu, eine japanische Hunderasse.

Mit meinem Bruder Makoto lebte ich bis zur 11. Lebenswoche in Radebeul /Dresden. Dort wurde ich am 22.08.2013 geboren - wuff und lernte dort schon ein paar wichtige Dinge kennen, z. B. feste Nahrung aufnehmen, statt immer nur Milch aus Mamas Brust  zu bekommen.       
Außerdem hatte ich inzwischen Zähne bekommen und diese sind so scharf und spizt, dass es meiner Mama auch   weh tat, wenn ich damit an ihrer Brust nuckelte.                       

Ich lernte auch schon, dass man sich nicht im Haus oder der Wohnung entleert, sondern dass man dazu raus auf die Wiese gehen muss. Na ja - so ganz richtig hat das am Anfang noch nicht immer geklappt, aber ich gab mir große Mühe - könnt ihr mir glauben- Und nun hat meine Züchtermami auch für mich eine ganz tolle Familie gefunden. Es war  eine Berliner Familie. Meine beiden Schwestern waren ja schon in einer neuen Familie. 

Ach war ich froh, als ich die Beiden sah. Sie waren so lieb und freundlich zu mir. Ich habe mich natürlich gleich an sie ran geschlichen, damit sie mich auf den Arm nehmen konnten. Sie haben sich sofort in mich verliebt. Meine Züchtermami sagte zu den Berlinern noch, dass ich ein ganz schüchterner Junge bin und von meinem Bruder Makoto immer "untergebuttert" werde - wuff. Na das stimmte ja auch - aber nur bis dahin.

Als die neue Mami mich wieder zurück auf den Boden setzte, kannte mich meine Züchtermami und Bruder Makoto nicht mehr wieder.

Von wegen unterbuttern und Spielzeug wegnehmen lassen - das war einmal - wuff.

Das ließ ich mir nicht mehr gefallen, denn ich wusste ja jetzt, dass meine neue

Mami mich beschützen würde und das gab mir Kraft.

Endlich sind alle Formalitäten erledigt, nun konnte es eigentlich los gehen in Richtung

Berlin. Meine Züchtermami nahm mich in den Arm und knuddelte und drückte mich noch ganz doll zum Abschied und sagte mir, dass ich es in meiner neuen Familie gut haben werde.

Meine Hundemami war so lange draußen und wartete da, um sich von mir zu verabschieden, was ihr auch nicht leicht fiel, aber das nahm ich gar nicht so richtig wahr, denn ich war ja neugierig auf das, was nun passieren sollte und sah auch schon das Auto stehen, mit dem ich hier weg fahren sollte - in mein neues Zuhause.

Man war ich aufgeregt und konnte es kaum erwarten.

Mein erstes großes Abenteuer beginnt hier und jetzt. Tschüssi liebe Menschenmami, tschüssi liebe Hundemami - wuff - wuff - Berlin ich komme! 

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